31.07.2008 - Gemeinderatssitzung 29

Gemeinderatssitzung 29

zu 3) Änderung des allgemeinen und ergänzenden Bebauungsplan im Bereich der Grundparzelle 82/36, KG Schwendberg:
Der Änderung des allgemeinen und ergänzenden Bebauungsplanes gemäß § 68 Abs. 1 i.V.m. § 65 Abs. 4 TROG 2006 laut Entwurf von Arch. DI Anton Zieger auf der neu gebildeten Gp. 82/36, KG. Schwendberg wird einstimmig stattgegeben, soweit nicht bis spätestens eine Woche nach Auflagefrist Stellungnahmen dagegen eingebracht werden.

In diesem Zusammenhang wird darauf verwiesen, dass die über dieses Grundstück führende Erschließung des Nachbargrundstückes Gp. 82/34 mit Wasser und Kanal so zu erfolgen hat, dass auch nachträgliche Leitungssanierungen möglich bleiben.

 

zu 4) Musikpavillon - Neubau Probelokal und Sanierung:
Nachdem aus dem durchgeführten Planungswettbewerb kein zufriedenstellender Entwurf für ein Musik-Probelokal mit Neugestaltung des Musikpavillons hervorgegangen ist, wurde nunmehr ein neuer Planungsvorschlag unterbreitet, der den Bau eines Probelokales mit Sanierung des Musikpavillons vorsieht. Dieser Vorschlag erscheint nunmehr für alle Partner als akzeptable Lösung.


Die Gesamtkosten dieses Projektes liegen laut Schätzung bei € 550.000,--.
Die Finanzierung ist noch nicht sichergestellt, solle jedoch neben einer Leasingfinanzierung durch die Gemeinden Hippach und Schwendau zugesicherte Mittel des Landes in der Höhe von 40 % der Gesamtkosten und einen Beitrag des TVB Mayrhofen/Hippach enthalten.


Vom Gemeinderat wird die Ausführung der nunmehr vorliegenden Variante auf Basis der vorgesehenen Finanzierung mit einer Stimmenenthaltung beschlossen.

 

zu 5) Pfarramt Hippach - Subventionsansuchen:
Dem Ansuchen des Pfarrkirchenrates auf Leistung eines Beitrages zu den Kosten der Renovierung des Pfarrerhimmels für Prozessionen (Gesamtkosten mehr als € 6.000,--) wird in der Weise entsprochen, als dass die Höhe des Beitrages analog dem der Gemeinde Schwendau entsprechen sollte (Rücksprache mit Gemeinde Schwendau).
 

zu 6) Volksschule Schwendberg - Bericht Baufortschritt:
Der Bürgermeister berichtet zum Baufortschritt der Sanierung der Volksschule Schwendberg, dass in den nächsten Tagen die Fenster eingebaut wie auch der Vollwärmeschutz und die Malerarbeiten bald abgeschlossen sein sollen.

 

Laut GV Michael Sporer gab es Koordinationsprobleme bei der Ausführung der Arbeiten zwischen Bauleitung und ausführende Firmen (wie z.B.: war die nordseitige Wand aufgrund des geplanten Anbaues nicht zu isolieren gewesen).
Zur Erreichung von Förderungsmittel für die Schulhaussanierung (energieeffizientes Bauen) erscheinen die geforderten Kriterien (Wärmedämmung Außenhaut, Fensteraustausch, Dachsanierung) als gegeben, sodass die Veranlassung zur Erstellung eines Energieausweises und einer dringenden Antragstellung dem Bürgermeister nahe gelegt wird.

 

zu 7) Info Hochwasserschäden:
Der Bürgermeister berichtet über große Hochwasserschäden aus Starkregen und Hagelniederschlag am 1. Juli d.J., die durch die WLV besichtigt und erhoben wurden. Schätzungsgutachten wurden auch durch die Abt. Güterwegbau erstellt. Diese beträchtlichen Schäden sind ehestmöglich, zumindest im Bereich der Straßen,(Gefährdung auch der Kanal und Wasserleitung), zu beheben.

 

Durch GV Michael Sporer werden in Zusammenhang mit dem Katastrophenschäden dringende Maßnahmen zur Behebung bzw. Begutachtung vorgebracht:


Spielleitenbachbrücke - Einbau eines Gitterrostes zumindest über Hälfte der Fahrbahn.

Lichtebenbachl bei Gasthof „Roswitha“ – Möglichkeit des Einbaues eines Bacheinlaufes    durch Betreuungsdienst der WLV prüfen.
Vernässungen oberhalb Kofler – Gefahrenpotential durch WLV begutachten.
Projekt Dunkelbachverbauung soll vorangetrieben werden.

 

Aufgrund des letzten Hochwasserereignisses soll laut Bürgermeister der Afeldbach mit einem provisorischen Schutzwall verbaut werden.

Eine große Gefährdung erscheint auch durch den Gschirrbach gegeben (Prüfung WLV).

 

Durch GR. Josef Dengg wird angeregt, dass bei verschiedenen Begehungen (wie z.B. durch die WLV) und anderen Projekten (z.B. Schulhaussanierung) außer dem Bürgermeister auch andere Mitglieder des Gemeinderates zugezogen werden sollten.

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