Persönlichkeiten

Persönlichkeiten

Johannes Katschthaler - Fürsterzbischof von Salzburg

Er war das 16. Kind eines Hippacher Lehrers, war Universitätsprofessor in Innsbruck, wurde Fürsterzbischof von Salzburg und als solcher Kardinal. Er lebte von 1832 bis 1914. Artikel Stadt Gottes 1914

Franz Egger - Fürstbischof von Brixen

Wurde als jüngstes von neun Kindern am Hof "Obermühltal" am Schwendberg am 26.04.1836 geboren. An der Gregoriana in Rom promovierte er zum Doktor der Philosophie und Theologie. 1908 wurde er zum Weihbischof und Generalvikar von Vorarlberg und 1912 zum Fürstbischof von Brixen ernannt. Er starb 1918.

Johann Geisler - Fürstbischof von Brixen

Stammt mütterlicherseits vom Schwendberg. Auch er promovierte an der Gregoriana in Rom zum Doktor der Philosophie und Theologie. Der ebenfalls aus Hippach stammende Fürstbischof von Brixen, Franz Egger berief ihn als Hofkaplan nach Brixen. Der hervorragende Prediger wurde 1922 Professor der Kirchengeschichte am Brixener Priesterseminar und schließlich 1930 zum Fürstbischof ernannt. Er setzte sich während der Zeit des Faschismus sehr für die Südtiroler Bevölkerung ein. Er lebte von 1882 bis 1952. 

Matthäus Schiestl der Ältere (1834 - 1915)

War der Begründer der berühmten Zillertaler Künstlerfamilie Schiestl, die vom "Greiderhof" am Schwendberg stammt. Er errichtete in Würzburg eine Bildhauerwerkstätte und arbeitete dort hauptsächlich für die "Anstalt für religiöse Kunst".

Matthäus Schiestl der Jüngere (1869 - 1939)

Er erwarb sich in Deutschland einen guten Namen als Kirchenmaler und Meister der Lithographie (= Steindruck). Er arbeitete auch immer wieder in Innsbruck. Populär wurde er durch seine Märchen- und Sagenbilder. Ihn zog es öfters in die Heimat seiner Väter zurück und er baute sich 1906 ein Blockhaus am Schwendberg.

Der Bildhauer Johann Sporer (1862 - 1959)

Er war das älteste von zwölf Kindern eines Kleinpächters am Schwendberg. Er ging bei Matthäus Schiestl in Würzburg in die Lehre. Nach der Rückkehr in die Heimat richtete er sich einer Bildhauerwerkstätte im Mesnerhaus neben der Ramsauer Kirche ein.

Opernsänger Georg Maikl

Er stammt aus Laimach vom Hof "Krippe" (Laimach 64). Nach seiner Ausbildung in Hamburg führte ihn sein künstlerischer Weg nach Mannheim, von wo ihn Gustav Mahler zur Wiener Oper holte. 38 Jahre lang glänzte er dort als der prominenteste Sänger in 99 verschiedenen Rollen. 1917 wurde er zum Kammersänger ernannt. Er lebte von 1862 bis 1951.

Die Brüder Dreml

Diese bauten Instrumente aus Holz für eine volle Blasmusikkapelle und gingen mit dieser mit großem Erfolg auf Reisen. Einer der Brüder baute eine Orgel aus Holz ohne jedweder Vorbildung in einer Klangfülle und Stimmenreinheit gleich wie der einer Kirchenorgel.

Die Sängerfamilie Strasser

Sie wohnten im Haus Laimach Nr. 37 (welches auch heute noch besteht) und bereisten als Handschuhhändler weite Teile Europas. Dabei gaben sie auch das Zillertaler Volksliedgut zum Besten und machten dabei das Lied "Stille Nacht" weltberühmt.

Die Nationalsänger Simon und Franziska Holaus und Veit Rahm

Traten vor Kaisern und Königen auf und gelangten auf ihren Konzertreisen bis nach Australien.

Blasius Holaus (geb. 1825)

Er war Simons Bruder und wurde Geistlicher. Er starb als infulierter Domprobst in Salzburg 1904.

Michael Holaus (1835 - 1895)

Wirkte als Redemptoristenmissionar in Amerika.

Andreas Gredler (1802 - 1870)

war Rechtsgelehrter und Mitglied des Reichstages zu Kremsier und des Frankfurter Parlaments 1848, war Hof- und Gerichtsadvokat in Wien. Er galt zu seiner Zeit als einer der einflußreichsten und verdientesten Persönlichkeiten Altösterreichs und wurde wegen seiner Verdienste geadelt. Sein Sohn wurde im Krieg 1866 mit dem Ritterkreuz des Militär-Maria-Theresienorden ausgezeichnet.

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